Wiedervereinigung! Und jede Menge Skat. Dazu Kopernikus, ein Hirsch und die Mega-Statistik!

Ganz ehrlich jetzt? Hallo? Hallo???  Es stimmt:

Clemens war längere Zeit – und irgendwie fast unentschuldigt –  im Urlaub. Fast 6 Wochen. Und Skat zu zweit ist trostlos (es sei denn, Gregor und Frank treffen auf verschlungenen online-Pfaden doch noch auf den weit verreisten Clemens, aber das ist der nächste EIntrag, liebes Tagebuch) . Fast so schlimm wie die vergangenen Einträge hier, die kurz vor der Spielabrechnung zusamenklappten. Denn mit Clemens war auch unsere Spielstatistik abwesend.  Das hat nun ein Ende! Hurra! Frohlocket und zündet dem Skat-Gott Kerzen an!

Vorher aber ein Ausflug Richtung Hölle – oder jedenfalls in die Kopernikusstrasse, in Schwaben mitten im Friedrichshain. Dort haben wir einen legendären Guerilla-Skat-Abend beendet. Im Hirsch ( EIgenwerbung „don´t call it a cocktail bar“, aber wer würde das freiwillig tun?)

Von der Speisekarte waren noch die Kleinst-Tüten Salzbrezeln da (von easyjet importiert?), und vom freundlichen Halöle (

http://www.hirsch-friedrichshain.de/) war auch nix mehr zu hören. Aber es ist nur einmal 200 jahre Skat, und blöderweise auch nur ein Foto von unserem Guerilla-Skat-Spiel, und das ist hier. Wobei – soooo schlecht wie es scheint war die Stimmung doch nicht….:

hirsch

Nun aber der grosse Abwasch der vergangenen Spiele. Insgesamt haben wir 200  runterzureissen, und zwar Runde für Runde an einem anderen Ort. Wir sind inzwischen tapfer bei Runde 29, das müssten also 87 Spiele sein. Da Clemens ab Spiel 79  die Statistik irgendwo versteckte, hier der Nachtrag:

Wir gehen zurück zur Modersohnbrücke (Bier, Sonnenuntergang, Gleisanlage, Romantik-Ersatz):

Spiel 79 sah das übliche Scheitern von Frank an einem Null:   -46

Spiel 80 – Gregor solidarisch im verlieren. Aber mit einfachem Pik:   -44

Spiel 81 –  was für Frank das Null, ist für Gregor der Grand. Diesmal sogar gewonnen:  PLUS  96!

Nicht gespielt hat Clemens, sich aber trotzdem auf Platz eins zurückgehievt. Gregor bleibt mit weitem Abstand da, wo das Grundwasser fliesst.

Dann ging es ja ins Wein&Stein (wir berichteten). Das Ostbloque-Blatt heiter entblättert, durchgemsicht und ausgeteilt:

Dort fegte Frank den Rest der Bande mit fürstlichen 30 gekonnt vom Platz (Herz mit 2), worauf Gregor erst mit einfachem Grand (48) und dann mit seltsam vollausgestattetem Herz (60) weiter daran arbeitete, sich Richtung Tageslicht hochzugraben. Wer war nicht aktiv an Bord? Genau.  Aber jetzt ist er dran:  Wir wechseln zum Hirsch.  Schwaben in Berlin also, und hier ging die Sache so aus:

Spiel 85 reisst Clemens an sich, brezelt ein Kreuz ohne 2 knapp am Salzgebäck vorbei auf den angehobelten Holztisch, verliert aber. Huch!!! 72 Miese.

Spiel 86 – auch das muss notiert werden – mit 24 knapp über der Wahrnehmbarkeitsgrenze mit einem einfachen (aber gewonnenen) Kreuz von  Frank.

Spiel 87. Gregor. Grand. Einfach. Achtundvierzig.

Und das alles führt in der Strasse der Besten zu dieser Platzierung:

Holz: Gregor mit -174

Silber: Clemens und 730

Gold an Frank und 829 Punkt für Punkt hart ernullte oder erkämpfte Punkte. Oder so. Ohnehin sehen 4 Augen mehr als 3, darum alles nochmal im Schnelldurchlauf c/o unsere offizielle Spielstatistik (mit leichtem Gelbstich dokumentiert).

statistik

Ja zum Skat!

Das Elend hat ein Ende: Wir stoppen Urlaubsunterbrechung I

Ferien, knifflige Sache:

Ohne 3 Mitspieler keine gültige Runde Guerilla-Skat. Weshalb wir in unsere Urlaubsplanungplanung ein Zeitfenster gebaggert haben, um dem Skat-Jubiläum zu huldigen und auf unserem heligen Weg- 200 Spiele für 200 Jahre Skat  – weiter voranzukommen. ALso: In wenigen Stunden geht es hier weiter.

Als kleinen Dank fürs geduldige Warten hier ein Fotodokument unses bislang  am weitesten gereisten Ostbloque-Kartenspiels – exakt 7.794 Kilometer östlich, kurz hinter Ulan-Bator im mongolischen Bergbaustädtchen Nalaich:

DSCF1296